Übersicht der Förder- und Beratungsprogramme zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement in Deutschland

KfW Förderprogramme für nachhaltige Mobilität

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die deutsche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt seit Anfang 2022 mit ihren Förderprogrammen für nachhaltige Mobilität zinsgünstige Kredite für Unternehmen und Kommunen für Investitionen in nachhaltige Mobilität bereit. Im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert die KfW mit dem Investitionskredit Nach­haltige Mobilität für Unternehmen und dem Kredit IKK - Nachhaltige Mobilität für Kommmunen Unternehmen, Kommunen und kommunale Unternehmen bei Investitionen in nachhaltige Mobilität mit einem breit angelegten Förderangebot, darunter Förderung von klimafreundlichen Fahrzeugen sowie von Infrastrukturmaßnahmen und nachhaltiger Digitalisierung von Mobilität.

Für Unternehmen: Investitionskredit Nachhaltige Mobilität (268/269)

Für Kommunen: IKK - Nachhaltige Mobilität

Südhessen effizient mobil

Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH)

Mit diesem kostenlosen Beratungsangebot des Landes Hessen wurden bereits ca. 100 Unternehmen mit passgenauen Mobilitätskonzepten unterstützt. Die Beratung erfolgt dabei in drei Schritten. Zunächst kommen alle relevanten Akteure aus dem Betrieb in Vor-Ort-Terminen an einen Tisch, um den Bedarf abzuklären. In einem extern moderierten Prozess werden unter Mitwirkung des betrieblichen Mobilitätsteams spezifische Maßnahmen entwickelt. Die Umsetzung der Maßnahmen wird anschließend von einem starken, regionalen Netzwerk begleitet.

Zum Beratungsangebot von Südhessen effizient mobil

Förderprogramm Elektromobilität Hessen

Um die Nutzung der Elektromobilität in Wirtschaft und Gesellschaft zu forcieren, fördert das Land Hessen die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte und Verfahren. Förderfähig sind ferner herausragende Pilotvorhaben, die die E-Mobilität in neuen Bereichen oder unter Anwendung neuer Technologien erproben und damit wichtige Transfererkenntnisse generieren. Der Schwerpunkt liegt auf Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

Zum Förderprogramm Elektromobilität Hessen

Modellregion für nachhaltige Mobilität

Verband Region Stuttgart und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS)

Bei diesem regionalen Kofinanzierungsprogramm geht es als Hauptmotiv um die Innovationsförderung, weniger um eine verkehrliche Breitenwirkung. In innovativen Mobilitätsprojekten sollen nachhaltige Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden. Neben dem Schwerpunkt „Stärkung des Umweltverbunds", soll auch die regionale Wertschöpfung gesichert werden.

Zur Projektseite der Modellregion für nachhaltige Mobilität

Betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM)-Förderprogramm der Stadt München

Stadt München

Unternehmen aus der Region München und umliegenden Landkreisen können in diesem Programm Unterstützung für ihr betriebliches Mobilitätsmanagement erhalten. In sogenannten Konvois werden dann 6-8 Unternehmen synchron einzeln beraten und erhalten begleitende gemeinsame Workshops. Der Fokus liegt dabei auf Großunternehmen, bisher wurden 75 Betriebe mit insgesamt 95.000 Mitarbeitenden beraten.

Zum Förderprogramm der Stadt München

Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM NRW)

Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und hat die Aufgabe, die Städte, Kreise und Gemeinden bei der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung und dem Aufbau eines kommunalen Mobilitätmanagements zu unterstützen. Hierfür wurden landesweit 4 regionale Koordinierungsstellen eingerichtet, die bei den Verkehrsverbünden angesiedelt sind und konkrete Beratungs- und Umsetzungsangebote (u.a. zum BMM) für die Kommunen bereithalten.

Zum Zukunftsnetz Mobilität NRW

Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM)

Ministerium für Verkehr Nordrhein-Westfalen

Mit den Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen für Maßnahmen zur Verbesserung einer verkehrsmittelübergreifenden Mobilität in Gemeinden. Förderfähig sind kommunale Vorhaben, die insbesondere zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsmittel beitragen und damit neue Mobilitätsoptionen für Personen und/oder Güter schaffen oder vorhandene Infrastrukturen effizient nutzbar machen.

Zur FöRi-MM

Förderprogramm B2MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement"

Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Das Förderprogramm B2MM „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement" soll dazu beitragen, die verkehrsbedingten Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und CO2-Emissionen durch die Förderung von Maßnahmen des Mobilitätsmanagements in Behörden und Unternehmen zu verringern. Förderfähig sind u. a. Untersuchungen, Programme und Maßnahmen zur Vermeidung, Verlagerung und Effizienzsteigerung des mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Personen- und Straßengüterverkehrs von und zu Betriebs- bzw. Behördenstandorten.

Zum Förderprogramm B2MM

Zur Zwischenbilanz des Förderprogramms B2MM

IKT für Elektromobilität IV: Technologiewettbewerb "IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie"

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwicklung und Erprobung von offenen, IKT-basierten Systemansätzen, bei denen (gewerbliche) Elektromobilität optimal in intelligente Mobilitäts-, Logistik- und Energieinfrastrukturen sowie Betriebsumgebungen eingebunden wird. Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die nächsten Einreichungsfristen für Skizzen sind: 31. März 2020, 31. Oktober 2020, 31. März 2021, 31. Oktober 2021.

Zum Technologiewettbewerb IKT für Elektromobilität IV

Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Die „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement" wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) gemeinsam mit der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN) durchgeführt und vom Land Niedersachsen gefördert. Ziel des Beratungsangebots ist es, gezielte Impulse zu setzen und niedersächsische Unternehmen bei der Entwicklung
nachhaltiger Mobilitätskonzepte zu unterstützen. Für Unternehmen ist die Beratung im Wert von 4.000 Euro kostenfrei. Die Themenfelder der Beratung sind Dienstreisen, Mitarbeitermobilität, Infrastruktur und Parkraum sowie der Fuhrpark.

Zur „Impulsberatung für KMU – Betriebliches Mobilitätsmanagement"

Förderung unternehmerischen Know-hows

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
 
Das BMWi unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Zuschuss für eine externe Beratung. Spezielle Beratungen sind u. a. zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz möglich, die auch solche zum betrieblichen Mobilitätmanagement einschließen.
 

Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Im Rahmen der Klimaschutzoffensive für den Mittelstand fördert die KfW in Anlehnung an die EU-Taxonomie kommunale und gewerbliche Unternehmen bei Investitionen in Maßnahmen zur Verringerung, Vermeidung und Abbau von Treibhausemissionen. Dabei werden u. a. Investitionen in emissionsfreie Fahrzeuge sowie in Infrastruktur gefördert, die eine klimaneutrale Mobilität unterstützen.

Zum Förderprogramm Klimaschutzoffensive für den Mittelstand

KfW-Umweltprogramm

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Das KfW-Umweltprogramm richtet sich an Unternehmen jeglicher Größe und fördert Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit inkl. solcher, die eine umweltfreundliche Mobilität schaffen.

Zum KfW-Umweltprogramm

Förderrichtlinie Elektromobilität 

Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur

Gefördert wird die Erstellung von kommunalen und gewerblichen Elektromobilitätskonzepten (Umweltstudien), die Beschaffung von E-Fahrzeugen und der Ausbau Ladeinfrastruktur zur Umstellung auf batterie-elektrische Fahrzeugflotten,  sowie Forschung und Entwicklung zur Unterstützung von Elektrofahrzeugen und innovativen Konzepten für klimafreundliche Mobilität.

Zur Förderrichtlinie Elektromobilität

Wirtschaftsnahe Elektromobilität (WELMO)

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin

Mit WELMO unterstützt das Land Berlin sowohl die Beschaffung und das Leasing von gewerblich genutzten, elektrisch betriebenen Fahrzeugen als auch die Errichtung von stationärer Ladeinfrastruktur im gewerblichen Umfeld. Im Fokus der Fahrzeug-Förderung stehen Elektro-Nutzfahrzeuge, Klein- und Leichtfahrzeuge, E-Roller und E-Bikes (S-Pedelecs und Kleinkrafträder) mit reinem Batteriebetrieb, mit Brennstoffzellenantrieb und Plug-In-Hybridantrieb. Ergänzt wird die Berliner Elektromobilitätsförderung durch ein Beratungsangebot zu den Schwerpunktthemen Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur, das sich aus den Modulen Potenzialberatung und Realisierungsberatung zusammensetzt.

Zum Förderprogramm WELMO

Weitere Förderprogramme zu Elektromobilität in Berlin und Bund

E-Mobilität Förderprogramme

Berliner Agentur für Elektromobilität eMO

Eine Übersicht über Förderangebote rund um das Thema e-Mobilität hat die Berlin Agentur für Elektromobilität zusammengestellt. Hier finden Sie auch Förderangebote, die gezielt den Ausbau von Elektromobilität in Betriebe fördern.

Zur Übersicht der Förderung von Elektromobilität